Gedanken und Gefühle

Alles Leiden entsteht im Denken. Das Denken ist die Kraft der Bewertung! In der Bewertung liegen die Bedingung und das Urteil. Das Verkehrte liegt immer im Auge des Betrachters. So soll es sein und so nicht.

Durch das Erstreben des „Guten“ wird die Energie des „Schlechten“ gestärkt, denn erst dadurch entsteht das „Nicht-Gute“. Die Basis dieses Strebens ist natürlich vermeintlicher Mangel.

Das Schlechte, Dunkle, Böse, Hässliche entsteht erst durch eine moralische Beurteilung. Wir sprechen immer von „meine Gedanken“ und „meine Gefühle“. Das „meine“ ist aber der besitzende Aspekt unseres ICH. Schaue ich aber genau hin, so gehören meine Gedanken und Gefühle nicht mir. Ich bin nicht mein Körper. Ich bin nur Bewohner meines Körpers.

Die Gedanken setzen sich aus gespeichertem, angelerntem und aufgegriffenem Wissen zusammen. Sie verknoten sich zu einem Konglomerat, zu Gedanken, Konzepten oder Konstruktionen. Diese Glaubensbekenntnisse kommen automatisch und ich meine, „sie zu denken“. Es sind aber nur innere Reize, die ins Bewusstsein drängen. Sie werden unterstützt von äußeren Einflüssen und Reizen, welche die gespeicherten inneren Konzepte aktivieren und jetzt Verbindungen eingehen. Das Ganze nennen wir dann: Ich denke!

Im Pana-Bewusstseinstraining kann ich klar erkennen, wie es zu solchen Gedankenketten kommt.

Hier kann ich verfolgen, wie ein äußerer Reiz eine innere gespeicherte Vorstellung aktiviert, sich mit ihr verbindet und einen Gedanken erzeugt. Dieser Gedanke löst nun in der Folge ein Gefühl aus, das unterscheidet in gut und schlecht; somit also eine Körperempfindung. Umgekehrt löst eine Körperempfindung auch wieder ein Gefühl aus, dieses wiederum einen Gedanken und der eine Handlung. Das Ganze nennen wir dann auch den Charakter. Wir reagieren blindlings.

Je mehr ich fühle, denke und handle, desto süchtiger werde ich danach. Denn durch das Denken überspiele ich das Suchen nach der vermeintlichen Vollkommenheit, dem Aufheben des Mangels.

Suche ist Sucht; und schon denke ich, wie werde ich sie los? Auf Mangel folgt Mangel.

Die Sucht ist wie ein Selbstläufer, sie macht keine Pause.

Suchen – Sucht wird mit Gefühlen wie Geborgenheit, Liebe, Trost und materiellen Ersatzprogrammen assoziiert. In diesem Fall schüttet der Körper Glückshormone aus. Sind diese einmal mit dem Körper als Empfindung verbunden, werden sie immer von ihm zurückverlangt; der bekannte Teufelskreis.

Nach fast 17 Jahren Pana-Experience, praktische Forschung mit dem menschlichen Bewusstsein, finde ich es echt faszinierend wie die moderne Gehirnforschung diese Vorgänge an Phänomenen im Body-Mind-System mittlerweile wissenschaftlich klar und konkret darlegen kann. Im medizinischen Bereich sprechen wir auch von Informationsmedizin…. Ein wirklicher Quantensprung.

Im Pana-Bewusstseinstraining erkennen wir die energetischen Grundlagen der Gedanken und Gefühle. Sie sind reine Energiekomplexe, die interaktiv auf und durch die „Seele“ wirken. Sie sind real, aber nicht realistisch.

Ebenso faszinierend ist es für mich immer wieder, wie einfach dieses Training von wirklich jedem durchgeführt werden kann.

Es ist über den denkenden Verstand nicht nachzuvollziehen, das geht nur durch erleben: Selbstbeobachtung schafft automatisch Selbstkorrektur.

Also bleibt schön wachsam und achtsam.

Klaus Konstantin


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